Ziviltrauungen durch den Landvogt
Alljährlich an der Noh-Ufert (Sonntag nach dem Auffahrtstag) kam der Landvogt vom Schloss Homburg nach Buckten. Alle jungen Leute seiner Vogtei, die im Sinne hatten, sich zu verehelichen, mussten antreten. Der Vogt schritt die Reihe entlang und stellte die Burschen und Mädchen paarweise zusammen, um gleich darauf die Ziviltrauung vorzunehmen.
Bei dem Zusammenstellen der Paare sei manchmal etwas grob und summarisch verfahren worden und die Zusammengehörenden hätten aufpassen und «uf der Heck sein müssen, dass auch wirklich die Richtigen zusammenkamen.»
Buckten
Quelle: P. Suter/E. Strübin, Baselbieter Sagen. Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Basel, Band 14. Liestal 1976
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.