
Märchen aus der fernen Heimat – Tibet
Das Ziel dieser besonderen Geschichtensammlung ist die Förderung des interkulturellen Dialogs mit Märchen aus der Herkunft von Menschen, die hier eine neue Heimat gefunden haben. Geschichten aus dem eigenen Land sind starke Identifikationsträger, weil sie viel traditionelles Vermächtnis bewahren. Sie können das Verständnis für die Vielfalt der Kulturen fördern und Gelegenheit bieten, Gemeinsamkeiten zu erkennen. Denn alle Menschen auf der Welt, so erzählen es die Märchen, sind auf der Suche nach dem Glück.
Tibet
Seit mehr als siebzig Jahren sind Menschen in Tibet auf der Flucht vor der Repression. Viele wagen den gefährlichen Weg über den Himalaya nach Nordindien, wo ihr Oberhaupt der Dalai Lama lebt. Mittlerweile leben die Tibeter in der ganzen Welt verstreut, manche bereits in der zweiten Generation, doch die Lage in ihrer Heimat macht keine Hoffnung auf Rückkehr..
Märchen aus Tibet auf Deutsch und Tibetisch
Die Märchentexte wurden in übersichtlicher Sprache neu formuliert, um den Einsatz im Integrationsunterricht zu erleichtern und eignen sich für verschiedene Altersstufen. Märchen mit Stern* stehen auch in Tibetisch zur Verfügung. "Der Affe und das Kamel" erzählen von einer Freundschaft, die auf die Probe gestellt wird. Das Märchen "Das Salz und das Teekraut" erzählt die Liebesgeschichte hinter dem Nationalgetränk, dem Buttertee. Natürlich darf eine Geschichte von einem Mönch nicht fehlen, so in "Der wunderbare Birnbaum".
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