Das schwarze Haus (Tablat/SG)
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Das schwarze Haus * Der Volksmund, der sonst lieber mehrt als mindert, scheint hier Wesentliches unterwegs verloren zu haben. Vielfach treffen wir die Sage, die Pest habe da und da so stark geherrscht, daß ein Hasel- oder Holunderstock, den man zum Fenster hineingestreckt, augenblicklich schwarz geworden sei. So ist sicherlich auch dieses Haus zu seinem Namen gekommen; von der Krankheit soll es selbst schwarz geworden sein. Quelle: Sagen des Kantons St. Gallen, Jakob Kuoni, St. Gallen 1903, Nr. 9, S. 8f |
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.