Die lrrlichter auf dem Heuried
Die lrrlichter auf dem Heuried
Der Chronist von Wiedikon berichtet, dass früher auf dem “Heuriet“, die Irrlichter eine grosse Rolle gespielt haben. „In schwülen Sommernächten begab sich gewöhnlich ein Häuflein „Abergläubiger“ auf die Höhe des sogenannten „Unteren Wyls“. Die Kühneren wagten sich vor bis nahe an den Rand des ‚Heuriets‘. Sobald lrrlichter sichtbar wurden, bezeichnete man sie mit den Namen der jüngst verstorbenen Gemeindeglieder, als seien sie bestimmt, umherzuirren, wie Geister, welche die Ruhe nicht finden können. Nahm dann, vom Luftzug getrieben, ein Irrlicht seinen Weg in der Richtung gegen die Beobachter, so rannte alles in wilder Flucht dem Dorfe zu.“
Quelle: K. W. Glaettli, Zürcher Sagen 1970, Stadt Zürich und Zürichsee
Escher, W. und A.‚ S. 123.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.