Von der „Schipf“ zu Herrliberg
Von der „Schipf“ zu Herrliberg
Im kleinen Pavillon im Park des Landgutes Schipf in Herrliberg sei, wie die Alten erzählen, ein Brudermord geschehen. Davon herrührend soll daselbst im Innern ein Blutflecken zu sehen sein.
Dem Gewährsmann, der sich die Sache angesehen, wurde vom Hausbesitzer zwar nicht im Pavillon ein Flecken gezeigt, sondern im Gang des oberen Hauses zur Schipfe. Nach Verlautbarung der Dame des Hauses lässt sich dieser Fleck tatsächlich nicht beseitigen. Wie er entstanden, weiss niemand.
Quelle: K. W. Glaettli, Zürcher Sagen 1970, Stadt Zürich und Zürichsee
schriftliche Mitteilung von P. Corrodi, der die Angabe von R. Egli, Lehrer in Herrliberg, hatte.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.