Das Gefecht beim Sennhaus
Eine Anzahl Tirolerschützen der österreichischen Armee verfolgte eine kleine Abteilung Franzosen, welche von der „Gisenrüti“ über den „Chotten" nach dem „Sennhaus“ flüchteten und über den Sennhausrain zu entfliehen suchten. Beim „Sennhaus“ versteckten sich die Franzosen hinter leeren, zum Verschwelten im Freien stehende Fässer und versuchten, durch Schiessen die Tiroler von sich fern zu halten. Diese erwiderten jedoch das Feuer und trafen‚ als ausgezeichnete Schützen bekannt, alle Flüchtenden, so dass keiner mehr am Leben blieb. Die erschossenen Franzosen sollen in der Nähe des Gehöftes begraben liegen.
Quelle: K. W. Glaettli, Zürcher Sagen 1970, Stadt Zürich und Zürichsee
Schriftliche Mitteilung von Peter Ziegler, Wädenswil, der die Sage von Landwirt Albert Haab im Steinacher, gest. 1955, erzählen hörte.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch