Toggeli als Rache des Beleidigten
»Aber ds Toggäli, das chennet sy eim a'tüe. Lytt, wo eim der Raach hennt, chennet das machä; das ha-n-ich sälber erfahrä. Wo-n-ich eppä zwänzgjährigs gsy bi, ha-n-ich einisch miässä-n-im Bärä z'Alteref üffwartä, und da hätt ich sellä mit eim tanzä und ha nitt wellä. Aber der d'Nacht drüff isch äs miär grüsig uff ds Härz chu und het-mi 'plaget, ich ha gmeint, ich miäss drüffgah, ich ham-mi kei Bitz meh chennä verrodä. So isch es mängi Nacht chu, bis ich a'gfangä ha, amm-änä-n-Abed äs Gibätli z'bättä fir das, düe hets 'pesseret. Äs anders Mal ha-n-ich im Ladä neiwä-n-epper ä chly ertäibt, und düe isch-m'r brezys wider äso ggangä.«
Barb. Müller, 60 J. alt
Quelle: Müller, Josef: Sagen aus Uri 1-3. Bd. 1-2 ed. Hanns Bächtold-Stäubli; Bd. 3 ed. Robert Wildhaber. Basel: G. Krebs, 1926, 1929, 1945
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.