Der Schimmelreiter und der Schatz
Mal einisch ä Gyzhals heig sys das ganz Vermeegä vergrabt und heig darzuä g'seit, das Gäld sell ersch der überchu, wo ufämä wyssä Ross drümal um das Loch ummä rytti und äs G'sätzli (Sprüchlein) darzuä sägi. Das G'sätzli weiss ich fryli nit. Nu, ämal Einä heig da chennä zuäloosä und heigs speeter ussg'gä, susch wär das Gäld niemeh fürächu und der Gyzhals hätt nie chennä sälig wärdä.
M. Josefa Aschwanden
Wer Geld versteckt und es bleibt bei seinem Tode verborgen, der muss es als arme Seele bewachen, bis es entdeckt wird.
Fr. Gamma-Zgraggen, 40 Jahre alt, Silenen
Quelle: Müller, Josef: Sagen aus Uri 1-3. Bd. 1-2 ed. Hanns Bächtold-Stäubli; Bd. 3 ed. Robert Wildhaber. Basel: G. Krebs, 1926, 1929, 1945
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.