Vom „Hellreben“-Wein zu Brütten
Vom „Hellreben“-Wein zu Brütten
Der Wein, der in den „Hellreben“ wächst, hat einen etwas sauren Ruf. Behaupten doch böse Zungen, es sei einmal in einem besonders guten Jahr passiert, dass eine Traubenbeere, die der Trottbaum nicht zu zerdrücken vermochte, über das Helltobel geflogen sei und in dem nahen Bläsihof im Stalle einem Ochsen ein Horn abgeschlagen habe.
Quelle: K. W. Glaettli, Zürcher Sagen 1970, Winterthur und Weinland
Gechr. Brütten 1903/04, S.6. Der Volkswitz ging noch weiter. Peterhans, Ins Zürcher Oberland, Winterthur 1925, S. 72:
Der Steighof-Ruedi (Bosshard) habe jeweilen noch erzählt, der Luftdruck sei so stark gewesen, dass er noch im Hofe Rossberg die Fensterscheiben einzudrücken und auf der Kyburg die Wetterfahnen zu drehen vermochte.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.