Das wiehernde Gespenst
Land: Schweiz
Kanton: Uri
Kategorie: Sage
Mal einisch syg der Heirächä-Sepp uf Alteref üsä. Uf em Lehnstutz z'Trüdälingä syg-em ä Chlosterfräuw abchu, und är heig-ärä ds Zyt a'gwyscht, »güetä Morget« gseit. Und uff das heig diä Chloschterfräuw agfangä rimälä wiä-nn-es Ross. Aber deerer heig der Sepp nytt lang nachäglüegt, das heig-em z'fascht g'grüset; ä gheerägä Tschüder syg dur-nä-n-üff.
Theresia Gisler, 73 Jahre alt, Spiringen
Quelle: Müller, Josef: Sagen aus Uri 1-3. Bd. 1-2 ed. Hanns Bächtold-Stäubli; Bd. 3 ed. Robert Wildhaber. Basel: G. Krebs, 1926, 1929, 1945
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.