Erzählen
wirkt Wunder

Die Stiftung für Märchen und Erzählkultur

Vo de drü Mannen im Flüehli

Land: Schweiz
Kanton: Bern
Kategorie: Sage

Vo de drü Mannen im Flüehli

Mi Elter isch einisch mit angere Buebe i Bach go bade; äs isch amene Sundi gsi, i dr Nöhi vo dr Altburg‚ wo ’s Flüehli ganz a Bach häre chunnt. Du het es gruchset; är luegt ume; aber är het niemere gseh.

Aber i eim furt het es gäng gruchset u gruchset; är luegt umen uf u gseht im Flüehli drei Manne. E Tisch isch vorne gstange. Druff isch e Hufe Füiffränkler gläge. Ume Tisch ums si die drei Manne ghocket. Eine het vo de Füiffränkler gno u se em andere i ’s Mul gstosse. Dä het d’Auge verdräiht u se umegä. Aber äine het, so sträng er möge het, gäng ihm ihegstosse u diese het se wieder umgehä.

Jo, das het er albe berichtet. Aber mi muss söttigs mit öppe junge Lüte verzelle; die hätti doch ume ’s Gespött mit eim u lacheti eim us.

Die Sage von den drei Männern, die sich im Berge aufhalten, wird klar, wenn wir zum Vergleich eine Sage aus dem Wallis heranziehen. Der Stopfende ist der Teufel; der Büsser war ein Geizhals.

M. Sooder, Sagen aus Rohrbach, Huttwil 1929

 

Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.