Gotte si
Gotte si
Vo chline Lütli het mer dr Vater erzellt. Bim Ärne sig e grosse Chrott vürecho; sie sig ganz dick gsi. Du säg d’Jumpfere, sie well de do go ge Gotte si.
Zmorndrisch sig es chlis Manndli cho u heig zur Jumpfere gseit, sie heig verheisse cho ge Gotte z‘si: jetz söll sie cho.
Ändtlige sig sie gange. Wo sie heig welle heigo, heig ere ‘s Manndli Chohlen i d'Scheube to. Du säg sie: „Jo, was söll i mit dene Chohle mache!“ Aber ‘s Manndli heig ere gseit‚ sie söll se näh u Sorg derzue ha.
Aber d‘Jumpfere heig si dr Chohle weneli gachtet. Drufabe säg ere ’s Manndli:
„Je mehr das d’ verzatterscht‚
Je minger das d’ hascht“,
Wo sie heicho sig‚ sige die Chohle Gäld gsi.
M. Sooder, Sagen aus Rohrbach, Huttwil 1929
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.