Vo ren unghüürige Chueh
Vo ren unghüürige Chueh
Üse Chäser isch i de junge Johren uf ere Weid Triebbueb gsi; aber d’Weid wüsst i wäger nümme z’namse. Dä het is mängisch verbrichtet‚ wie sie einisch mit ere Chueh heigen e Fuehr gha. Do sig mängisch z’mitts uber Tag e fröndi Chueh zu den angere cho; äs sig die brevsti gsi vo allne. Aber niemer heig se chönnen itue; gäng sig sie drus u furt; sie heige’s mögen achehre, wie sie heige welle.
Aber einisch heige sie du mit enangere abgredt, äs müess doch arig goh, we re ihrere e Chuppele nid möchti gwehre. D’Chueh sig umecho. Bim Itue heige sie dürhar gwehrt, un am Änd sig die Chueh im Stall gsi. Aber jetz, was geiht? Eismols sig d’Chueh zum Schorloch us u sider nümmen umecho.
M. Sooder, Sagen aus Rohrbach, Huttwil 1929
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.