Der Glärnisch
Der Glärnisch hat eine würfelförmige, mit Schnee bedeckte östliche Kuppe, genannt Vrenelis Gärtli. Von ihm geht folgende Sage: Ein fahrender Schüler wollte einst den Türlersee, der am westlichen Fusse des Albis liegt, abgraben. Als er mit der Arbeit schon weit vorgerückt war, wurde er als ein gefährlicher Neuerer von einem nach Maria-Einsiedeln wandernden Pilger im Namen Gottes und Kristi angerufen und auf die eisbedeckte Höhe des Glärnisch gebannt mit der Weisung, er möchte sich dort einen Garten anlegen.
Quelle: Theodor Vernaleken, Alpensagen - Volksüberlieferungen aus der Schweiz, aus Vorarlberg, Kärnten, Steiermark, Salzburg, Ober- und Niederösterreich, Wien 1858.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung www.maerchenstiftung.ch