Nach dem Gelterkindersturm
Anno Zweuedryssgi, wo d’Basler Stänzler vo Gälter- chinde über d Schofmatt uf Chiemberg entrunne sy, sy-n-ene d Baselbieter noh cho uf Amme ue und hei vom Nenlige in d’Stross abe gschosse. Do het der olt Rätschteler, wo z Chiemberg uf der Mühli gsi isch, de Basler der Wäg zeigt übere Chole. D’Baselbieter hei derfür d Ammeler ploget. Uf im Dorfplatz hei si es grossis Für gmacht. Si hei Späck und Brenz us de Hüsere gholt. ’S Brenz hei si übere Späck abe gheit, ass er besser brennt het und hei-n-ihn ins Für gheit. Das hei si de-n-Ammeler z’leid to, will si’s mit der Stadt gha hei. Das Fässli Pulver, wo ins Sattlerbaschis Gibel in versteckt gsi isch, hei si aber nit gfunde.
Quelle: G. Müller/P. Suter, Sagen aus Baselland, Liestal 1939.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung, www.maerchenstiftung.ch