Der unheimliche Wandergefährte
Land: Schweiz
Kanton: Basel
Kategorie: Sage
Als einst eine Frau nachts von Buus nach Maisprach wanderte, gesellte sich plötzlich ein Mann zu ihr, der eine glühende Haue auf der Schulter trug und eine Strecke weit stumm neben ihr her schritt.
Die Frau erkrankte nachher wegen des ausgestandenen Schreckens so heftig, dass sie längere Zeit das Bett hüten musste.
Es wurde vermutet, der geisterhafte Wanderer sei zu seinen Lebzeiten ein leidenschaftlicher Wässerer gewesen, der seinen Nachbarn das Wasser abgegraben habe und dafür nach dem Tode sein Unrecht büssen musste.
Quelle: G. Müller/P. Suter, Sagen aus Baselland, Liestal 1939.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung, www.maerchenstiftung.ch