Fiir bannen
Äs ischd achtezwenzg gsiin, im eerdre Jaarbundert. Im Gässli hed es Hüüs bbrunnen; ds Fiir hed scho zem Dach üusi glättelled.
Döe ischd dr alt Jmhärd chu z'loiffen; driimal ischd er um ds Für umgsprungen, d'Chappen in Henden!
Etz hed ds Für afan alli Gredi obsi brinnen; aber wiiter um- ggriffen hed's nimma.
Äs isch bim naagändrem Brand z'Mäiringe gsiin. Dr Feen hed brinnig Schindli wiit dir d'Luft üüsträägen; z'Hüüsen, z'Jsembolgen sii Decher aggangen.
Z'Jsembolgen stäid no jetz es Hüüs; das hed döömalen o agfangem bbrinnen. Döö ischd es Mandelli vu-w-Wiiller chun und um ds Hüüs um. Derna ischd ds Fiir emzrugghiid und ergangen, vun im sälber; zringetum sii d'Hiiser alli verbrunnen wan ditz Hüüs nid.
Melchior Sooder: Zelleni us em Haslital. Märchen, Sagen und Schwänke der Hasler aus mündlicher Überlieferung. Basel 1943.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.