Liit bannen
Vor vile Jaare siin umha und anha mee Ross gsiin wan etzen. Düöemalen wän äis Wiiller mit Rossen gen Hinderlachen old no wiiters z'Märt. Uf em Häiwwäg sii s' bnachted u-s-siin vum Briens oben üüsa und dir e Chilchwäg i ds Banholz chun.
Gäb wie liecht hätt' es nen da lätz chennen gaan; im Waald häi rra uf sa glotzed und häin Hagstäcke ggräched ghäben; si häi's ganz schlächt gmäind und häim mid ene z'Bode wellen und ne ds Gäld nän.
Aber bim Märtmannen ischd äina gsiin, där hed chennem bbannen. Wa s' sii chun mid üüfzogne Sparren und Stäcken, häi s'underäis nimma virers chennen, nid es Gläich tüöen, nid e-w-Wank.
Am Morge sii d'Chilchliit verbii. Und no geng sii s' da gstanden mid üüfzogne Sparren und Hagstäcken.
Melchior Sooder: Zelleni us em Haslital. Märchen, Sagen und Schwänke der Hasler aus mündlicher Überlieferung. Basel 1943.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.