Wee ischd dee Utriww so gross!
Z‘Wasserwendi sii d'Zwäärga bis uf en Abembeel abhachun. Da ischd zen där Ziit en grossa Mälboi gstanden. We d'Liit häi ghewwed, sii s' us däm Boi gchläned und häin den Hewwerre
zöögseen.
Döö aber hed nen äina e Tuck tan und ischd nen in enen Ascht ge saagen, wa s' geng siin drüüf ge sitzen. Wa d'Zwäärga sii chun und uf em Boi gräbled siin, ischd dr Ascht abbrochen, und all siin abhaghiid. Döö häi s' bbreeled ung ghuwwled, siin obsi gsprungen und häin emzruggreefd:
„Wie ischd dr Himmel so hoch!
Wie ischd die Utriww so gross!
Hiit hiehär und nimmermeer!"
Melchior Sooder: Zelleni us em Haslital. Märchen, Sagen und Schwänke der Hasler aus mündlicher Überlieferung. Basel 1943.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.