Büssende Marksteinversetzer
Kaum einige Schritte vom Habsenloch entfernt, steht ein alter Grenzstein, der die Bänne Reinach und Therwil scheidet. Dieser soll ursprünglich eine Viertelstunde weiter westlich (gegen Therwil) gestanden haben, im sogenannten Pantel. In Kriegszeiten aber hätten ihn Gescheidsmänner von Therwil an die jetzige Stelle versetzt und so die Reinacher um den schönsten Wald betrogen. Zur Strafe müssen sie nachts bei dem Steine herumwandeln und soll man da ein Teufeslgejäge (teuflisches Hin- und Her- Rennen) hören.
Reinach
Quelle: P. Suter/E. Strübin, Baselbieter Sagen. Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Basel, Band 14. Liestal 1976
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch