Das Pfefferlädli
Ein Bauernhof in der Ergolzniederung, der nach dem Bau des Kraftwerks geräumt und abgetragen wurde, trug diesen sonderbaren Namen. Wie er dazu gekommen ist, geht auf folgende Begebenheit zurück. Der erste Besitzer namens Speiser wollte das Gehöft veräussern und schrieb es zum Verkauf aus. Eine Frau aus Basel interessierte sich dafür. Nachdem sie das Heimwesen genau betrachtet hatte, meinte sie: «Nai, das Huus kauf i nit, das isch jo nur e Pfäfferlädli.» Und dieser Name blieb dem Haus, er war sogar auf dem Blatt Kaiseraugst des Topographischen Atlasses eingetragen.
Augst
Quelle: P. Suter/E. Strübin, Baselbieter Sagen. Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Basel, Band 14. Liestal 1976
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.