Schatzgräberei auf Burghalden
Schultheiss Bernhard Strübin meldet am 20. März 1727 nach Basel, «dass auch auf dem Burghaldenberg bei dem sogenannten Schloss Spuren von Schatzgräberei zu finden seien». Der Beklagte Wilhelm Gysin, Schuster, sagt u. a. aus: «An der Stelle am Burghaldenberg habe ein alter Schmied namens Hans Heidelman (doch wohl: Heinzeimann) gesagt, "es bleib kein Schnee da, werd gewiss Gelt da verborgen sein". .
Ein anderer Beklagter sagt aus, Heinrich Fiechter von Liestal habe eine Haselrute und sie «gegen einem Loch gehalten» und behauptet, da sei etwas. Er habe ein «kleines Zedulein» abgelesen, damit böse Geister keine Macht haben sollten; «es habe ihne gedunckt, es seye so ein Cathohlisch Affairen gewesen ...»
Liestal
Quelle: P. Suter/E. Strübin, Baselbieter Sagen. Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Basel, Band 14. Liestal 1976
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.