S Chüewärtehüsli
Am westlichen Rande des Neufeldes bei Buus liegt ein ausgedehnter, von Gestrüpp bewachsener Lesesteinhaufen (Steimete), der «Chüewärtehüsli» genannt wird. Man erzählt, hier habe vor Zeiten eine Frau gewohnt, die sogenannte «Chüewärtene». Sie habe den Bauern oft Wähen auf die Pflüge gelegt, welche die Fuhrleute fanden, wenn sie am Morgen anspannten.
Um die Mitte des 19. Jahrhunderts grub der Eigentümer des Grundstückes in diesem Lesesteinhaufen. Er fand eine Höhlung, die von grossen Steinplatten gebildet war und Menschenknochen enthielt.
Buus
Quelle: P. Suter/E. Strübin, Baselbieter Sagen. Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Basel, Band 14. Liestal 1976
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch