Märchen aus der fernen Heimat – Tschechien
Das Ziel dieser besonderen Geschichtensammlung ist die Förderung des interkulturellen Dialogs mit Märchen aus der Herkunft von Menschen, die hier eine neue Heimat gefunden haben. Geschichten aus dem eigenen Land sind starke Identifikationsträger, weil sie viel traditionelles Vermächtnis bewahren. Sie können das Verständnis für die Vielfalt der Kulturen fördern und Gelegenheit bieten, Gemeinsamkeiten zu erkennen. Denn alle Menschen auf der Welt, so erzählen es die Märchen, sind auf der Suche nach dem Glück.
Tschechien
Tschechien war Teil der ehemaligen Tschechoslowakei. Nach der Besatzung durch NS-Deutschland und geprägt von der sowjetischen Herrschaft, flohen nach 1968 rund 200'000 Menschen. Viele kamen in die Schweiz sowie nach Deutschland und haben mittlerweile die Staatsangehörigkeit angenommen. Die heutige Republik Tschechien spielt eine wichtige Rolle als Aufnahmeland für Flüchtlinge.
Märchen aus Tschechien
Die Märchenkultur in Tschechien ist vielfältig und einzelne Geschichten sind vor allem durch bekannte Persönlichkeiten wie Bozena Nemcova berühmt geworden. Wir stellen hier drei unterschiedliche Geschichten vor, wie "Goldsternchen", das an "Sterntaler" erinnert, das Kettenmärchen "Plažuschek" und ein Zaubermärchen zum Thema Glück.
