Mutabor Märchenstiftung

Fachwissen, Kompetenz, kulturelle Vielfalt

 

 

Märchen aus der fernen Heimat – Venezuela

Das Ziel dieser besonderen Geschichtensammlung ist die Förderung des interkulturellen Dialogs mit Märchen aus der Herkunft von Menschen, die hier eine neue Heimat gefunden haben. Geschichten aus dem eigenen Land sind starke Identifikationsträger, weil sie viel traditionelles Vermächtnis bewahren. Sie können das Verständnis für die Vielfalt der Kulturen fördern und Gelegenheit bieten, Gemeinsamkeiten zu erkennen. Denn alle Menschen auf der Welt, so erzählen es die Märchen, sind auf der Suche nach dem Glück. 

Venezuela
Venezuela liegt im Norden Südamerikas an der Karibikküste und reicht von den Anden bis zum Amazonasgebiet. Die meisten Menschen sprechen Spanisch; daneben werden zahlreiche indigene Sprachen gesprochen. Wirtschaftliche und politische Krisen haben das Leben vieler Menschen stark beeinträchtigt. Fast acht Millionen haben das Land verlassen auf der Suche nach Schutz und besseren Lebensbedingungen.

Märchen aus Venezuela
Die überlieferten Geschichten der zahlreichen indigenen Völker Venezuelas sind reich an Mythen und Tiergeschichten , wie "Das Kaninchen und der Mapurito" der Wajuu. Hier kommt auch die traditionelle Pflanze, nämlich der Tabak, zum Zug. In vielfältigen Formen wird die Mythe der Warao "Wie die Menschen auf die Erde kamen" erzählt. Ergänzend dazu eine überlieferung der Pemón aus der Gran Sabana: "Makunaima, die Kinder der Sonne".

 

Anzahl Märchen: 3
Das Kaninchen und der Mapurite
Venezuela · Fabel/Tiermärchen
Makunaima, die Kinder der Sonne
Venezuela · Mythe/ätiologisches Märchen
Wie die Menschen auf die Erde kamen
Venezuela · Mythe/ätiologisches Märchen
3 von 3 Märchen