
Schweizer Märchenschatz - Kanton Schaffhausen
Nach dem Vorbild der Brüder Grimm haben sich Märchensammlerinnen und -sammler in der Schweiz vor über hundert Jahren auf die Suche nach den überlieferten Erzählungen gemacht. Die Mutabor Märchenstiftung stellt in der Datenbank „Schweizer Märchenschatz“ mehrere tausend dieser Märchen und Sagen zur Verfügung.
Sagen aus dem Kanton Schaffhausen
Im Kanton Schaffhausen wurden weniger Sagen gesammelt, umso kostbarer sind jene, die nicht verloren gegangen sind, Das verdanken wir Sammlern wie Reinhard Frauenfelder und anderen. Die Sagen sind ein Zeitdokument für die damalige Erzählkultur. Lassen Sie sich von der Vielfalt überraschen!

Geheimnisvolle Geldvermehrer
Die Alraune, zum Lesen und Hören (Erzählerin Annette Gallmann).
Neben der geheimnisvollen Alraune, die zu viel Geld verhilft, erzählt eine Sage aus dem Jahr 1725 Seltsames: Das gefundene Geld. Mit Geldzählen ist der Mann in Der Schatz auf Burg bis in alle Ewigkeit beschäftigt. Wer es aber zu gemütlich nimmt, hat das Nachsehen, so erzählt es die Sage "Die Schleitheimer vermorgenbröteln den Wetzenhof"
Andere Schaffhauser Sagen kann man hier hören (Erzähler Armin Ziesemer)

Sagen vom Rheinfall und vom Nüniglöggli
Die Rheinfalllegende darf in der Sammlung nicht fehlen.
Und natürlich die Nüniglöggli-Sage. Hier noch in einer Fassung von Meinrad Lienert: Das Neunuhrglöckchen von Schaffhausen.
Ein besonderer Ort ist die Kirche zu Bühl mit der Legende der Heiligen Notburga.
In den Bereich der Legenden gehört auch Die Muttergottes im Felsental.
Zu Stein am Rhein wiederum gehört die alte St. Georgslegende.