
Schweizer Märchenschatz - Kanton Waadt
Nach dem Vorbild der Brüder Grimm haben sich Märchensammlerinnen und -sammler in der Schweiz vor über hundert Jahren auf die Suche nach den überlieferten Erzählungen gemacht. Die Mutabor Märchenstiftung stellt in der Datenbank „Schweizer Märchenschatz“ mehrere tausend dieser Märchen und Sagen zur Verfügung.
Sagen aus dem Kanton Waadt
In den Sagen aus dem Kanton Waadt tummeln sich hilfreiche und freche Wesen, die Servans. Aber auch von Lindwürmern oder Basilisken wird erzählt. Dass diese Vielfalt der Sagen nicht verloren gegangen ist, verdanken wir tatkräftigen Sammlern. Die Basis bilden oft vergriffene Sammlungen, zum Beispiel jene von Alfred Cérésole. Die Sagen wurden umsichtig aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt. Sie sind ein Zeitdokument für die damalige Erzählkultur. Lassen Sie sich von der Vielfalt überraschen!
Gerne können Sie die Mutabor Märchenstiftung unterstützen, damit noch mehr waadtländer Sagen und Märchen ins Deutsche übersetzt werden können.

La reine Berthe - auf den Spuren Königin Bertas
Königin Berta hat im Kanton Waadt ihre Spuren hinterlassen. Nachlesen kann man das in Die Sage der Königin Bertha. Bis heute findet man das "Café de la Reine Berthe" in Payerne. Claude Longchamps hat in diesem Beitrag einiges zu Königin Bertha zusammengetragen.
Aus der Zeit Königin Berthas spielt auch die Sage Die Dame von Saleuscex, die als Geist in den Ruinen erscheint.

Die Servans - gute und listige Hausgeister
Vielfältig sind die Geschichten um die Waadtländer Servans, die Hausgeister. Zum Beispiel jene Ein Servan verschwindet im Erdloch.
Gleich mehrere schöne Beispiele finden sich in Beschützende Servans.
Wer selber gerne einen Servan im Haus hätte, sollte Die Herkunft der Servans lesen.
Auch Feen gab es in der Waadt, aber sie wollten gut behandelt werden, so erzählt es mahnend die Sage: Schlecht behandelte Feen.