Dorfhund und Zyklopenauge

Land: Schweiz
Kategorie: Sage

Die Hundskehre ist, wie gesagt, ein abgeschlossenes Dreieck, um welches rings ein Weg geht, der an zwei Seiten den Kirchweg, und an der dritten die Grenze gegen das Oberdorf bildet.

Hier erscheint an Neumond und Frohnfasten ein Dorfhund, welcher die Größe eines Mastkalbes, lange zottige Haare und einen langen Schweif hat. Sein Zyklopenauge mitten auf der Stirne ist gleich einem Zinnteller. Er springt von der Landstraße durch den bezeichneten Grenzweg und um das ganze Dreieck dreimal herum, und rennt dann den gleichen Weg zurück, d.h. er beginnt in umgekehrter Richtung seinen Kreislauf von Neuem. 

(N. Moos von Merenschwand.)

Band 3.1, Quelle: Ernst L. Rochholz, Naturmythen, Neue Schweizer Sagen, Leipzig 1962, S. 97 – 101

Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.

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