Spenden & Legate - Märchen fördern | Märchenstiftung

 

 

Es war einmal und ist auch heute – Die Mutabor Märchenstiftung

Mutabor ist das Zauberwort aus dem Märchen von Kalif Storch und bedeutet «Ich werde verwandelt werden». Lassen auch Sie sich verwandeln vom Zauber der Märchen. Wir setzen uns ehrenamtlich und mit viel Freude und Engagement für folgende Ziele ein: 

die Förderung der Märchen und Erzählkultur
die Vermittlung von Märchenliteratur und Fachwissen
die Integration des Märchengutes ins tägliche Leben
• den Erhalt Schweizer Märchen und Sagen

 

Dies geschieht über die verschiedenen Projekte, beispielsweise mit dem Schweizer Märchenschatz oder den Märchen-Lesebibliotheken. Die Mutabor Märchenstiftung hat gemeinnützigen Charakter und arbeitet nicht gewinnorientiert. Wir unterstützten auch Projekte in kulturellen, pädagogischen und gesundheitsfördernden Bereichen, welche ebenfalls die Verbreitung des Märchengutes zum Ziel haben. Durch eine solche Zusammenarbeit entstand beispielsweise das Projekt «Ganz Ohr» im Freilichtmuseum Ballenberg, welches unter anderem durch fachliche Beratung, sorgfältige Auswahl der Märchen und Sagen sowie die Vermittlung ausgebildeter Erzählenden unterstützt wurde. Mit Freude gibt die Mutabor Märchenstiftung interessierten Medien Auskunft über Märchen und Erzählkultur. Hier finden Sie Informationen zu den einzelnen Mitgliedern des Stiftungsrates und ihren Ressorts. 

 

Aktuelles  

Jubiläen in 2023

Wir feiern:

  • 30 Jahre Mutabor Märchenseminare, Schule für Märchen und Erzählkultur
  • 25 Jahre Zeitschrift Märchenforum mit der 100. Ausgabe
  • 20 Jahre Mutabor Märchenstiftung

Feiern Sie mit uns! Informieren Sie sich über die sozialen Medien oder unseren Newsletter. Gerne dürfen Sie die Arbeit der Märchenstiftung oder ein spezifisches Projekt unterstützen

 

 

 

Förderung der Märchen und Erzählkultur

Mit dem Ziel die Erzählkunst zu erhalten und fördern, unterstützt die Mutabor Märchenstiftung Erzähl-Anlässe und Märchen-Veranstaltungsreihen. Im Zentrum steht die lebendige Erzählung und Darbietung von Märchen. Zusätzlich bietet die Stiftung mit dem Märchen-Erzählkalender eine Plattform für jährlich mehr als 600 Erzählanlässe in der Schweiz und dem nahen Ausland.
Seit vielen Jahren gibt die Stiftung ausserdem mit dem Jahresmotto einen starken Impuls für eine schweizweite Zeit der Erzählkunst, in deren Rahmen sich das alte Brauchtum des Erzählens mit den Menschen von heute zu einer neuen Märchenkultur verwebt.
Seit 2014 vergibt die Mutabor Märchenstiftung jährlich den Schweizer Märchenpreis. Damit werden Personen oder Institutionen für ihre Arbeit und ihr Wirken im Bereich Märchen- und Erzählkultur gewürdigt.

 

Vermittlung von Märchenliteratur und Fachwissen

Die Grundlage der heutigen Erzählkultur basiert auf literarisch erfassten Sammlungen von Märchentexten, wie etwa jenen der Brüder Grimm, bevor die mündliche Weitergabe im Rahmen der Industrialisierung fast ganz zum Erliegen kam. Zwei Projekte der Märchenstiftung machen die Vielfalt der Märchenliteratur erlebbar. In den Märchen-Lesebibliotheken erlaubt die Erfassung von fast 10'000 Märchentiteln mit Inhaltsverzeichnis die detailgenaue Suche nach spezifischen Texten. Und der Schweizer Märchenschatz wird in einer online Datenbank mit über 7000 Märchen und Sagen zur Verfügung gestellt und laufend erweitert. Die Mutabor Märchenstiftung ist Herausgeberin themenspezifischer Märchensammlungen und der ​Zeitschrift Märchenforum. Mit dem spannenden Hintergrundwissen begeistern wir mehrere tausend Leserinnen und Leser in über zehn Ländern.
Mit unserem Fachwissen  stehen wir Institutionen und Privatpersonen zur Seite. Gerne geben wir in Radio und Zeitschriften Auskunft zu Fragen über die Märchen und Erzählkultur. 


 

Integration des Märchengutes ins tägliche Leben

Unser grösster Schatz sind die über 700 ausgebildeten Erzählenden, die die Erzählkunst in ihren beruflichen Alltag und den Kleinkunstbereich einbringen. Erzählende mit Fachwissen im Pflegebereich organisieren unter dem Projekt "Sterntaler" den Einsatz von Märchen bei Menschen in Pflege und Betreuung, zum Beispiel für betagte Menschen in Alters- und Pflegeheimen aber auch für Kinder in Spitälern oder betreuten Wohnsituationen.
Mit dem Projekt "Märchen aus der fernen Heimat" fördert die Mutabor Märchenstiftung einen Beitrag zum interkulturellen Dialog. Es handelt sich um eine Sammlung von Geschichten aus den Herkunftsländern von Menschen, die hier eine neue Heimat gefunden haben.

 

Erhalt Schweizer Märchen und Sagen 

Die Schweiz ist reich an Sagen und Märchen. Sammler, wie Otto Sutermeister, die nach dem Vorbild der Brüder Grimm überlieferte Märchen zusammengetragen haben, haben diesen Schatz bewahrt. Viele dieser Sammlungen sind nicht mehr zugänglich. Aus diesem Grund hat die Mutabor Märchenstiftung die Datenbank Schweizer Märchenschatz aufgebaut. Dort finden sich tausende Sagen und Märchen, von kleinen kurzen Texten, bis zu langen Geschichten. Die Märchen-Lesebibliotheken stellen einige dieser meist vergriffenen Bücher zum Lesen zur Verfügung. Sagenwanderungen ergänzen die regionale Einbindung der Geschichten. Die Mutabor Märchenstiftung fördert das Erzählen von Schweizer Märchen und Sagen. In Zusammenarbeit mit dem Freilichtmuseum Ballenberg wurden Audioaufnahmen von regionalen Sagen und Märchen im entsprechenden Dialekten in einen Märchen- und Sagenweg integriert. Die Stiftung strebt weitere Kooperationen dieser Art mit Tourismusregionen an.

 

 

Medien

Die Mutabor Märchenstiftung besteht aus lauter Geschichten. Gerne erzählen wir Ihnen in einem Interview mehr über die Entstehung und Entwicklung unserer Stiftung. Da die Märchenkultur so vielseitig ist, kommen wir nicht nur mit spannenden Geschichten aus aller Welt, sondern auch mit Menschen aus unterschiedlichen Sparten in Berührung, wie etwa mit Dr. Bahman Bahrami, einem Sammler kurdischer Märchen oder mit der Initiantin des «Ganz Ohr» Projekts mit dem Freilichtmuseum Ballenberg.

Fotos zur Verwendung Ihres Berichts finden Sie hier.
Gerne stehen wir für Fragen zur Verfügung. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!
E-Mail
0041 (0)34 431 51 31

 


Impressionen 

 

Eindrücke von einem Märchenfest



Eine Schweizer Sage in Wort und Bild


Pressefotos