Märchenstiftung - Märchenwissen - Aus der Märchenwelt


Märchentiere 


Die Eule im Märchen

«Schuu-hu-huhuhuhuu!», macht es hinter dem Haus im Wald. Was für die einen unheimlich klingt, ist der Balzruf des Waldkäuzchens. Er zeigt aber auch, wem welches Revier gehört. Nach einem estnischen Märchen singt die Eule so, weil ihr bei der Verteilung der Lieder kein anderes mehr übrig geblieben ist. Mal ist sie ein nächtliches Ungeheuer, mal eine wweise Ratgeberin.

Lesen Sie den Beitrag  in der Ausgabe Nr. 86 der Zeitschrift Märchenforum

 

Meister Lampe - das Märchentier

Meister Lampe tritt in Volkserzählungen vor allem mit seinen lite- rarisch überlieferten Eigenschaften auf – der Schnellfuss, der schneller bergauf als bergab läuft, ein Langohr mit raffiniertem Gehör, das ängstlich und furchtsam ist, ein Lebenskünstler, der auch häufig mit Erotik in Verbindung steht. Ätiologische Erzäh- lungen erklären zudem, warum der Hase hoppelt, einen kurzen Schwanz, eine gespaltene Lippe, lange Ohren oder kein Haus hat.

Lesen Sie den Beitrag in der Ausgabe Nr. 85 der Zeitschrift Märchenforum

 

Der Hirsch - König der Wälder

Der Hirsch wurde 2017 von «Pro Natura» zum Tier des Jahres 2017 gewählt, um die Bevölkerung für dessen Probleme zu sensibilisieren. Der Rothirsch zählt zu den grössten Wildtieren und besiedelt vornehmlich die Wälder der Alpen und Voralpen. In den Überlieferungen spielt er eine wichtige Rolle.

Lesen Sie den Beitrag in der Ausgabe Nr. 76 der Zeitschrift Märchenforum


MärchenerzählerInnen

 


Die Märchenerzählerin Lisa Tetzner

Lisa Tetzner gehört zu den berühmtesten Erzählerinnen. Viele kennen sie auch als Autorin von Kinderbüchern. Sie erzählte auf langen Wanderungen durch Deutschland Märchen, bis sie dies krankheitsbedingt aufgab und für den Berliner Rundfunk erzählte. Ihr Leben lang kämpfte sie für den Erhalt der Erzähltradition und gegen die politische Instrumentalisierung der Märchen.

Lesen Sie den Beitrag in der Ausgabe Nr. 84 der Zeitschrift Märchenforum

 

 

 

Sami Daher - Gourmetkoch und Erzähler

Sami Daher ist in Nazareth geboren. Heute lebt er in Solothurn und betreibt drei «Pittarias», in denen die Menschen in der Schweiz in die kulinarischen Genüsse seiner Heimat Palästina eintauchen können. Dieser ist er immer noch sehr verbunden, auch wenn er sich heute nach fast vierzig Jahren in der Schweiz völlig zu Hause fühlt. Die Schweiz ist zu seiner Wahlheimat geworden.Er erzählt die Märchen seiner Heimat.

Lesen Sie den Beitrag in der Ausgabe Nr. 82 der Zeitschrift Märchenforum

 

Der Erzähler Johan Dimitri Taikon

Johan Dimitri Taikon1, genannt Miloš, wird nach eigenen Angaben1879 in den Wäldern nahe Bollnäs in der schwedischen Provinz Hälsingland im Südostendes Landesteiles Norrland geboren. Der bekannte Erzähler hat sowohl mit seinem Engagement als auch seiner Begabung die Erzähltradition schwedischer und osteuropäischer Roma vielseitig belebt und geprägt.

Lesen Sie den Beitrag in der Ausgabe Nr. 82 der Zeitschrift Märchenforum

 

Die Erzählerin Nora Aceval

Nora Aceval ist 1953 in Tousina, Algerien, geboren und aufgewachsen. Heute lebt sie in Frankreich, doch die traditionellen Geschichten, die sie in ihrer Kindheit von den Frauen des Stammes der Ouled Sidi Khaled gehört hat, hält sie in ihren Erzählungen lebendig. Sie hat moderne Literatur studiert, zahlreiche Märchensammlungen herausgegeben und ist Trägerin des Saint-Exupéry-Preises. Ihr Repertoire an Märchen ist gross. Als Erzählerin tritt sie in Frankreich zum Beispiel in Schulen, aber auch in Fernsehproduktionen auf.

Lesen Sie das Interview  in der Ausgabe Nr. 83 der Zeitschrift Märchenforum

 

 

Einer der letzten Seanachi

Eddie Lenihan ist einer der letzen Seanachis Irlands. Er setzt sich in die Stuben der alten Leute und hört Geschichten an, die er aufschreibt. Das macht er im Pub. Mit weitaufgerissenen Augen hängen fünfzig Teenager an den Lippen des Mannes, der wild gestikulierend vor der Tafel hin und her springt. Er erzählt von Feen und Fabelwesen, die, so sagt er, noch heute in Irland leben. 

Lesen Sie den Bericht  in der Ausgabe Nr. 78 der Zeitschrift Märchenforum