Öffentliche Märchen-Lesebibliothek Baselland   

Die Märchen-Lesebibliothek Baselland befindet sich in der denkmalgeschützten Mühle im malerischen Oltingen. 1281 wurde die Mühle erstmals in den Dokumenten erwähnt. Heute ist sie im Besitz der Genossenschaft ‘Obere Mühle Oltingen’ und beherbergt neben der Märchen-Lesebibliothek, ein B&B, eine Töpferei, eine Polsterei und weitere Räumlichkeiten, welche gemietet werden können. In der Oberen Mühle finden regelmässig kulturelle Veranstaltungen und Workshops statt. Umgeben ist die Mühle von einem lauschigen Garten mit verwunschenen Sitzplätzen und dem Rauschen des Mühlebächleins. Die Märchen-Lesebibliothek ist nach persönlicher Vereinbarung und während Erzähl-Veranstaltungen geöffnet.
  

Kontakt 
Märchen-Lesebibliothek Baselland
​​​​Genossenschaft Obere Mühle
Ines Henner und Thekla Michel
Schafmattstrasse 71
4494 Oltingen
076 430 70 09 
baselland@lesebibliothek.ch
​​​​​Ines Henner steht euch bei Märchenfragen zur Seite.
Wegleitung: ab Tecknau oder Gelterkinden mit Bus 103 Richtung Oltingen/Postplatz, Fussweg 5 Minuten. Die Märchen-Lesebibliothek befindet sich im 1. Stock im Atelier (Lift vorhanden). Parkplätze sind bei der Schule am Dorfeingang vorhanden.

Regionale Rundwanderung
Oltingen lädt zu vielen Wanderungen ein. Empfehlenswert ist zum Beispiel der Erlebnispfad Passepartout. Hier vorgeschlagen ist ein Teil des Erlebnispfades als überschaubare Rundwanderung. Wer möchte macht einen Abstecher zur Burgruine Alt Kienberg. Durch das Dorf Anwil führt der Weg am Bächlein Ergolz durch das Naturschutzgebiet Tal nach Oltingen zurück.
Dauer: ca. 1.30 Std. Wanderkarte

Sage aus der Region: Die Erdwybli im Mamilchloch
Bei der Thürner Fluh gibt es eine Höhle. Sie ist bekannt als Erdwybli- oder Mamilchloch. Früher wohnten dort kleine, freundliche Erdwybli, Es heisst, dass sie mehrere Räume hatten im Fels und einen geheimen Gang, der bis nach Gelterkinden führte. Aber kein Mensch hat den Gang jemals gefunden.  Oft kamen sie von der Fluh herunter und halfen den Menschen bei der Arbeit. Das Seltsame aber war, dass sie ihre Füsse versteckten. Sie trugen so lange Röcke, dass die Füsse darunter verborgen waren. Einmal halfen sie bei der Müllerin in Gelterkinden. Diese war gar neugierig und hätte gerne gewusst, warum die Erdwybli ihre Füsse nie zeigten. Einmal streute sie deshalb Mehl auf die Treppe bei der Mühle. Kaum waren die Erdwybli darüber gelaufen, ging die Müllerin hin, und was sah sie? Überall kleine Fussabdrücke, aber nicht etwa menschliche Füsse, nein, die Erdwybli hatten Entenfüsse. Die kleinen Erdwybli aber hatten gemerkt, dass die Müllerin sie überlistet hatte. Von dem Tag an kamen sie nicht mehr und es heisst, sie wären in eine andere Gegend gezogen.
Quelle: G. Müller, P. Suter, Sagen aus Baselland, Liestal 1938, Fassung: Djamila Jaenike

Zu hören in Baselbieter Mundart  von Ines Henner im Rahmen der Märchen- und Sagenwelt Ballenberg

 

 

 

 

 

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