Märchen Lesebibliotheken Schweiz | Märchenstiftung

Private Märchen-Lesebibliothek Aarau 

Nicht weit von Aarau, in Hirschthal, steht das Haus der Erzählerin Evelin Amsler. Dort hat sie ihre private Märchen-Lesebib-liothek eingerichtet. Als kreative Geschichtenfrau hat sie den Raum mit viel Liebe zum Detail gestaltet und bietet dort auch Kurse passend zum Thema an. Ob Märchen hören, kreative Dinge herstellen, zusammensein und fachsimpeln – in der ständig wachsenden Zahl an Märchenbüchern gibt es immer etwas zu entdecken. Für Interessierte stehen Wandervorschläge zur Verfügung mit Sagen aus der Region. Die private Märchen-Lesebibliothek ist in einem separat eingerichteten Raum im Wohnhaus untergebracht und nach persönlicher Vereinbarung oder während Veranstaltungen geöffnet. Bei der Büchersuche können Sie auf einen Blick sehen, welche Schätze in dieser Märchen-Lesebibliothek zu finden sind.

 

Kontakt
Märchen-Lesebibliothek Aarau
Evelin Amsler
Maiackerweg 2
5042 Hirschthal
062 721 80 40
aarau[at]lesebibliothek.ch

 

 

Regionale Sagenwanderung
Vom Bahnhof führt der Wanderweg dem Talbächli entlang und führt rechts Richtung Friedhof zum schönen Mischwald. Weiter geht es an der Felsenklause vorbei, bis zum herrlichen Aussichtspunkt Böhler. Der Rundweg führt an verschiedenen Feuerstellen vorbei, bis man wieder zum Talbächli stösst. Wer gerne länger wandert, biegt bei «Sächsbuchen» rechts ab, an einem verliebten Baumpaar vorbei zum geschichtenträchtigen «Boolibrünneli». Der Weg führt nun weiter durch das urtümliche Waldreservat zur Friedenslinde. Über die «Egg» wandert man wieder zurück Richtung Talbächli zum Bahnhof. Direkt am Talbächli liegt auch die Märchen-Lesebibliothek.
Dauer: 2,5 Std./3,5 Std., Wanderkarte

Sage aus der Region: Warum Bernhard Matter auch Freunde hatte
Ein Mädchen wurde von seinen Eltern in HirschthaI mit einem Körbchen voll Esswaren zu den Grosseltern nach Unterkulm geschickt. In der Nähe des Wannenhofs begegnete ihm ein verdächtiger Mann, vor dem es erschrocken davonlief. Der Mann holte jedoch das Mädchen ein und fragte, warum es sich vor ihm fürchte. Das Mädchen sagte, man habe ihm zu Hause eingeschärft, es solle aufpassen, dass ihm der Matter nicht etwa das Körbchen mit den Esswaren wegnehme. Der Mann sagte begütigend: «Sei nur ruhig. meine Kleine. ich will dich durch den Wald begleiten und dich vor dem bösen Matter schützen» Er nahm das Mädchen bei der Hand und trug ihm den Korb bis zum Waldrand. Hier gab er ihn dem Kind zurück mit den Worten: «Und jetzt richte zu Hause von mir einen schönen Gruss aus und sage, der Matter habe dir das Körbchen durch den Wald getragen.»  
Quelle: E.L.Rochholz, Schweizersagen aus dem Aargau, 1856

 

 

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