Der Mönchsgraben

Land: Schweiz
Kategorie: Sage

Der Mönchsgraben, das hinter den Weihern und links von dem Wasserreservoir liegende Tälchen, soll seinen Namen von einem Kloster erhalten haben, das dort gelegen und dem Dominikaner- oder Predigerorden angehört habe. Man sieht auch wirklich Mauerreste und ein Gewölbe. Ebenso sollen sich dort noch vor kurzer Zeit Balken befunden haben.

An dieses Klösterlein (im Jahre 1904 fanden nach Schätzen grabende Jünglinge dort eine Münze — richtiger Medaille — und eine messingene Schnalle) knüpft sich eine Sage, von der man glauben könnte, sie beruhe auf einer scherzhaften Erfindung, wenn sie nicht als Sage herumgeboten würde. Dieses Kloster wurde nämlich, so wird erzählt, durch einen Wolkenbruch zerstört. Während nun alle anderen Insassen elendiglich umkamen, konnte sich einer der Mönche auf einem Balken oder Brette retten. Mit diesem schwamm er die Schlucht und das Tälchen hinunter bis da, wo jetzt Münchenstein steht. Da gelang es ihm, von seinem improvisierten Floss ans Land zu steigen, und weil ihm die Gegend gefiel, liess er sich dort nieder und legte den Grund zum jetzigen Dorfe, das deswegen Mönchenstein genannt wird. Keine üble Erklärung; nur schade, dass sie nicht mit der Geschichte übereinstimmt.

Arlesheim

Quelle: P. Suter/E. Strübin, Baselbieter Sagen. Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Basel, Band 14. Liestal 1976

Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.

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