Der Hungerbrunnen

Land: Schweiz
Kategorie: Sage

Im äusseren Teil des Wabigentälchens, wo es kesselartig erweitert ist, befindet sich eine starke periodische Quelle. Das Wasser wallt zu Zeiten mächtig und klar auf und wirbelt kleine, blankgeschliffene, bunte Steinchen auf und nieder. Bei längerer Trockenheit versiegt aber die Quelle wieder.

In früheren Zeiten soll jeweils eine Hungersnot gekommen sein, wenn die Quelle zu lange floss oder ihr Wasser lange Zeit ausblieb. Daher erhielt sie den Namen Hungerbrunnen.

Buus

Quelle: P. Suter/E. Strübin, Baselbieter Sagen. Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Basel, Band 14. Liestal 1976

Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch

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