Der anklagende Rasen

Land: Schweiz
Kategorie: Sage

Zur Zeit, als Uri durch die Franzosen besetzt war (1798–1802), geschah es, dass ein solcher zu Bürglen durch das Staldengässli bei Loreeten dahinschritt. Plötzlich stürzte sich aus einem Hause daselbst der rabiate Staldiger auf ihn. Der Soldat bat kniend um Schonung des Lebens: er sei ja auch ein Katholik. Doch umsonst; er wurde getötet und die Leiche in den Riedertalerbach geworfen. An der Stelle der Mordtat wuchs nun ein grüner »Tschüggä Gras«, der »mängs ewigs Jahr« nicht konnte vernichtet werden.

Alois Albert, 43 Jahre alt

Quelle: Müller, Josef: Sagen aus Uri 1-3. Bd. 1-2 ed. Hanns Bächtold-Stäubli; Bd. 3 ed. Robert Wildhaber. Basel: G. Krebs, 1926, 1929, 1945

Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.

Diese Website nutzt Cookies und andere Technologien, um unser Angebot für Sie laufend zu verbessern und unsere Inhalte auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen. Sie können jederzeit einstellen, welche Cookies Sie zulassen wollen. Durch das Schliessen dieser Anzeige werden Cookies aktiviert. Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Cookie Einstellungen

Diese Cookies benötigen wir zwingend, damit die Seite korrekt funktioniert.

Diese Cookies  erhöhen das Nutzererlebnis. Beispielsweise indem getätige Spracheinstellungen gespeichert werden. Wenn Sie diese Cookies nicht zulassen, funktionieren einige dieser Dienste möglicherweise nicht einwandfrei.

Diese Webseite bietet möglicherweise Inhalte oder Funktionalitäten an, die von Drittanbietern eigenverantwortlich zur Verfügung gestellt werden. Diese Drittanbieter können eigene Cookies setzen, z.B. um die Nutzeraktivität zu verfolgen oder ihre Angebote zu personalisieren und zu optimieren.
Das können unter Anderem folgende Cookies sein:
_ga (Google Analytics)
_ga_JW67SKFLRG (Google Analytics)
NID (Google Maps)