
Schweizer Märchenschatz - Kanton Glarus
Nach dem Vorbild der Brüder Grimm haben sich Märchensammlerinnen und -sammler in der Schweiz vor über hundert Jahren auf die Suche nach den überlieferten Erzählungen gemacht. Die Mutabor Märchenstiftung stellt in der Datenbank „Schweizer Märchenschatz“ mehrere tausend dieser Märchen und Sagen zur Verfügung.
170 Sagen aus dem Kanton Glarus
Die Alpwirtschaft prägt die Glarner Sagen. Die viele Arbeit, aber auch das Leben mit dem Wunsch nach Glück und einer gesunden Familie. Die überlieferten Sagen verdanken wir tatkräftigen Sammlern. Die Basis bilden oft vergriffene Sammlungen von Kaspar Freuler, Hans Thürer und anderen. Sie sind ein Zeitdokument für die damalige Erzählkultur. Lassen Sie sich von der Vielfalt überraschen!

Von Grenzen zwischen Kantonen und Nachbarn
Bekannt ist "Der Grenzlauf" auf dem Urner Boden, denn die Grenze wurde 1315 zur Friedenfindung endgültig abgesteckt.
Respekt und die Wahrung der Grenzen scheint den Glarnen schon immer wichtig gewesen zu sein. Überhaupt ist das mit den Grenzsteinen so eine Sache, zum Beispiel in "Der Markstein", so auch in "Der Lagenfrevler" oder in "Der meineidige Richter".

Vrenelis Gärtli und Venediger Mannli
Berühmt ist auch "Die Sage vom Glärnisch", die auch als "Vrenelis Gärtli" bekannt ist.
Rund um die Berge erzählt man sich auch "Vom Venediger in Glarus". Die Venediger suchten nach Gold und man versuchte ihnen ihr Wissen zu entlocken, zum Beispiel in "Das Geheimnis des Venedigers".