
Schweizer Märchenschatz - Kanton St. Gallen
Nach dem Vorbild der Brüder Grimm haben sich Märchensammlerinnen und -sammler in der Schweiz vor über hundert Jahren auf die Suche nach den überlieferten Erzählungen gemacht. Die Mutabor Märchenstiftung stellt in der Datenbank „Schweizer Märchenschatz“ mehrere tausend dieser Märchen und Sagen zur Verfügung.
Sagen und Märchen aus dem Kanton St. Gallen
Der Kanton St. Gallen ist voller Legenden und Erzählungen. Dass diese Vielfalt der Sagen nicht verloren gegangen ist, verdanken wir tatkräftigen Sammlern wie Jakob Kuoni, Clemens Kohlrusch, Meinrad Lienert und anderen. Die Legenden und Sagen sind ein Zeitdokument für die Erzählkultur. Lassen Sie sich von der Vielfalt überraschen! In der Kategorie "Zaubermärchen" finden Sie einige ausgewählte Geschichten. St. Galler Sagen, in Englisch.

Von Heiligen und Kaisern
Eine der wichtigsten Legenden ist wohl Der heilige Gallus, denn was wäre St. Gallen ohne ihn.
Mehr über Gallus und seine Gefährten erfährt man im Beitrag von Dr. Magdalen Bless-Grabher.
Ebenso spannend ist die Legende von Wiborada, die Klausnerin, und ihr Märtyrertod.
Aber auch von Kaisern wird erzählt. So zum Beispiel in Kaiser Karl der Grosse und die Schlange.
Die Sage Paracelsus in St. Gallen berichtet über einen anderen wichtigen Mann.

Pest, Hungerzeiten und Wunderkräutlein
Immer wieder hatten die Menschen in den vergangenen Jahrhunderten unter der Pest zu leiden - das spiegelt sich auch in den Sagen St. Gallens. Unter dem Stichwort "Pest" findet man 27 Sagen. Beispielhaft Die Pest.
Aus der Hungerszeit zeigt auf, dass auf die Pest meist der Hunger folgte, ja, es gibt sogar Das Hungerbrünneli.
So kam es vielleicht auch zu folgender Geschichte: Wie man in der Not beten lernt.
Umso besser, wenn man Das Wunderkräutlein kennt.