
Schweizer Märchenschatz - Kanton Zürich
Nach dem Vorbild der Brüder Grimm haben sich Märchensammlerinnen und -sammler in der Schweiz vor über hundert Jahren auf die Suche nach den überlieferten Erzählungen gemacht. Die Mutabor Märchenstiftung stellt in der Datenbank „Schweizer Märchenschatz“ mehrere tausend dieser Märchen und Sagen zur Verfügung.
Über 400 Sagen und Märchen aus dem Kanton Zürich
Die abwechslungsreichen Erzählungen im Kanton Zürich lassen erahnen, wie unsere Vorfahren ihre Region gesehen haben. Dass die überlieferten Sagen nicht verloren gegangen sind, verdanken wir vor allem tatkräftigen Sammlern wie K.W. Glättli und Meinrad Lienert. Die Sagen sind ein Zeitdokument für die damalige Erzählkultur. Lassen Sie sich von der Vielfalt überraschen! In der Kategorie "Zaubermärchen" oder "Schwank" finden Sie einige ausgewählte Geschichten.

Ziegenhirten und goldene Tore
Das schneeweisse Steinchen zum Lesen und Hören (Erzählerin Dorothe Benham):
Spannend ist auch Das goldene Tor oder Der Dreifingerstein.
Wer die Zeit vergessen möchte, liest am besten Vom Herzog, der 300 Jahre im Himmel war.
Fünfzig Tage dauert ein Ton in Riesenbirne und Riesenkuh.

Von Heiligen und Gespenstern
Die Zürcher Stadtpatrone St. Felix und St. Regula sind als Heilige nicht wegzudenken.
Die Sage Der Heilbrunnen bei der Wasserkirche bezieht sich auf die Kraft der beiden Heiligen, ebenfalls Die Königstöchter und der Hirsch.
Neben dem Heiligenglauben sind Gespenstersagen verbreitet, wie Der Schimmelreiter oder Der kohlschwarze Mann oder in Der Geisterschachen.
Aufpassen muss man mit dem Escherfräulein auf der Heidenburg.
Weitere Zürcher Sagen kann man hier hören (Erzählerin Erika Hoffmann).